Das Karambit Knife


traditioneller Karambit
traditioneller Karambit

Der Karambit hat seinen Ursprung in Indonesien, Malaysien und den Philippinen. Erste Dokumentationen dieses Messertyps stammen aus dem 11. Jahrhundert. Ein Markenzeichen und auch typisch für den Karambit ist die klauenförmige Klinge und vor allem der Ring  für den kleinen Finger oder den Zeigefinger an seinem Griffende (je nach Griffart). Im Ursprung war der Karambit als Werkzeug / Erntemesser konzepiert  heute findet man den Karambit auch als Waffe in einigen Kampfkunst Systemen. Vor allem in den USA wird das Karambit als Verteidigungsmesser immer beliebter. Den moderne Karambit findet man in einer Vielzahl in unterschiedlichen Größen, Klingenformen, mit feststehender Klinge sowie auch als Klappmesser.

 

Der Karambit ist eine typische Nahkampfwaffe. Die unverwechselbare Form des Karmabit Knife hat besondere Vorteile aber auch Nachteile.

 

Vorteile:

  • Eine Entwaffnung des Karmbits ist sehr schwierig.
  • Beim Zurückziehen des Karmabits können tiefe Wunden gerissen werden, was bei einer Verteidigung / Kampf über Sieg und Niederlage entscheidend sein kann.
  • Als versteckte Waffe kann man den Karmabit nicht gleich erkennen, was ein großer Vorteil sein kann.
  • Mit dem Karambit  ist das Schlagen möglich wie z.Bsp. beim Boxen, Kickboxen Wing Tsun, Wing Tsung, u.a.
  • Der Karambit ist optimal, um Hebel anzusetzen.

Nachteile:

  • Geringe Reichweite im Gegensatz zu einem Stock, Schwert usw.

Die Handhabung und Techniken sind um einiges spezieller als mit einem Messer.

Es ist wichtig, den Umgang mit dieser Waffe ganz gezielt zu trainieren, das Ziel ist es die Perfektion im Umgang mit dem Karambit zu erreichen.

 

Karambits oder karambitförmige Messer sieht  man in der westlichen Welt häufig als Waffe an. Daher sind alle Arten von Karambits in Deutschland erst mit Vollendung des 18. Lebensjahrs erhältlich.